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Senkung der monatlichen Fixkosten im Alter: So bleibt mehr Geld im Portemonnaie

Im Ruhestand müssen viele Rentnerinnen und Rentner ihre Finanzen neu ordnen, da das Einkommen oft sinkt. Umso wichtiger ist es, monatliche Fixkosten zu reduzieren und den Alltag dennoch angenehm zu gestalten. Mit kleinen Anpassungen und intelligenten Entscheidungen kann einiges an Geld eingespart werden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen praktische Tipps auf, die besonders auf die Bedürfnisse der Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz zugeschnitten sind.



1. Wohnkosten optimieren

Die Wohnkosten machen oft den größten Teil der monatlichen Ausgaben aus. Gerade im Alter kann es sinnvoll sein, die eigene Wohnsituation zu überdenken. Wer ein großes Haus oder eine große Wohnung besitzt, könnte über einen Umzug in eine kleinere, energieeffizientere Wohnung nachdenken. Eine kleinere Wohnfläche spart nicht nur Miete oder Hypothekenkosten, sondern auch Heiz- und Stromkosten.


Für Eigentümer gibt es die Möglichkeit, ungenutzte Zimmer zu vermieten. Dies schafft nicht nur ein zusätzliches Einkommen, sondern kann auch zu mehr Gesellschaft im Alltag führen. Alternativ können Senioren prüfen, ob ihre Immobilie durch Renovierungen energieeffizienter gestaltet werden kann. In der Schweiz gibt es Förderprogramme, die beispielsweise den Austausch von Heizungen oder die Isolierung von Gebäuden unterstützen.


Ein weiterer Tipp ist die Prüfung der Nebenkostenabrechnung. Oft lassen sich durch einen Wechsel des Stromanbieters oder das Anpassen von Versicherungen Einsparungen erzielen.


2. Versicherungspolicen anpassen

Viele Senioren zahlen im Alter für Versicherungen, die sie gar nicht mehr benötigen. Es lohnt sich, bestehende Policen zu prüfen und zu optimieren. Beispielsweise könnte eine Vollkaskoversicherung für das Auto nicht mehr notwendig sein, wenn das Fahrzeug schon älter ist.


Ein regelmäßiger Vergleich von Krankenkassenprämien lohnt sich ebenfalls. In der Schweiz gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern, und ein Wechsel kann mehrere hundert Franken im Jahr sparen. Auch der Franchise-Betrag sollte den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Wer wenig medizinische Leistungen in Anspruch nimmt, kann mit einer höheren Franchise Prämien sparen.


Zusätzlich sollte man prüfen, ob Versicherungen wie eine Reiseversicherung oder eine Zusatzversicherung noch notwendig sind. Mit der richtigen Auswahl bleibt mehr Geld für die wichtigen Dinge im Leben.


3. Mobilitätskosten reduzieren

Die Haltung eines eigenen Autos kann teuer sein, vor allem mit Blick auf Versicherung, Wartung und Treibstoffkosten. Für Senioren, die weniger fahren, kann der Wechsel zu einem Carsharing-Modell oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln eine sinnvolle Alternative sein.


Die SBB und andere Verkehrsbetriebe in der Schweiz bieten attraktive Rabatte für Senioren an. Mit Abonnements wie dem Halbtax oder dem Generalabonnement (GA) lassen sich die Mobilitätskosten erheblich senken. Für Gelegenheitsfahrer kann es sich lohnen, öfter das Fahrrad zu nutzen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.


Wer auf ein Auto nicht verzichten möchte, könnte prüfen, ob ein Kleinwagen mit niedrigerem Verbrauch ausreicht. Elektroautos werden in der Schweiz durch Förderprogramme unterstützt und verursachen ebenfalls niedrigere Betriebskosten.


4. Lebensmittel und Alltagskosten sparen

Lebensmittel sind ein signifikanter Posten im Budget. Senioren können durch die Nutzung von Aktionen und Rabatten in Supermärkten viel Geld sparen. Viele Geschäfte in der Schweiz bieten spezielle Rabatttage für Rentnerinnen und Rentner an. Auch der Einkauf auf Wochenmärkten kurz vor Schluss kann Schnäppchen bringen.


Ein weiterer Tipp ist die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Mit einem gut geplanten Einkaufszettel und der richtigen Lagerung halten Lebensmittel länger und es wird weniger weggeworfen. Selbst kochen statt fertige Gerichte zu kaufen spart ebenfalls Geld und ist oft gesünder.


Für den Alltag lohnen sich Preisvergleiche bei Drogerieartikeln, Telefon- und Internetanbietern sowie Streaming-Diensten. Oft lassen sich durch den Wechsel zu günstigeren Anbietern oder durch Familienabonnements Kosten senken.


5. Freizeitgestaltung kostengünstig planen

Ein aktives Leben muss nicht teuer sein. In der Schweiz gibt es zahlreiche kostengünstige oder kostenlose Freizeitangebote für Senioren. Bibliotheken, Vereine und Gemeindezentren bieten oft Kurse, Lesungen oder Veranstaltungen an, die wenig oder gar nichts kosten.


Auch die Natur bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Erholung und Bewegung. Wandern, Velofahren oder Spaziergänge in den Schweizer Bergen sind nicht nur kostengünstig, sondern auch gut für die Gesundheit. Viele Gemeinden bieten zudem kostenlose oder vergünstigte Sportprogramme für Senioren an.


Ein weiterer Tipp ist der Austausch oder das Teilen von Freizeitressourcen. Senioren können sich in Gruppen zusammentun, um Spiele, Bücher oder Filme zu tauschen, und so Abwechslung in den Alltag bringen, ohne viel Geld auszugeben.


Fazit

Die Senkung der monatlichen Fixkosten im Alter erfordert zwar etwas Planung und Flexibilität, ist jedoch gut machbar. Durch kleine Anpassungen in den Bereichen Wohnen, Versicherungen, Mobilität, Alltag und Freizeit können Senioren erhebliche Einsparungen erzielen. So bleibt mehr finanzieller Spielraum für die Dinge, die wirklich Freude bereiten. Mit den richtigen Strategien lässt sich ein sorgenfreier und genussvoller Ruhestand gestalten.


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